Aussenbereich

„Gebt dem kleinen Kind einen dürren Zweig; es wird in seiner Phantasie daraus Rosen sprießen lassen“ [Jean Paul]

Dieses Zitat des Dichters Jean Paul ist seit der Einweihung des Naturspielplatzes für uns ein Leitspruch für die Nutzung und pädagogische Arbeit auf dem Gelände geworden. Immer wieder beobachten wir im Spiel der Kinder fantasievolle Aktivitäten, die mit dem Leitspruch im Einklang stehen.                    
Unser in Elterninitiative als Naturspielplatz gestaltetes  und finanziertes Außengelände wurde im Jahr 1995 mit dem 1. Umweltpreis der Stadt Schmallenberg ausgezeichnet. Außerdem erhielt er eine Auszeichnung im Rahmen des Landeswettbewerbes „Natur-Kinder-Gärten von der damaligen nordrheinwestfälischen Umweltministerin Bärbel Höhn.
Das Naturspielplatzgelände ist geprägt durch die Bepflanzung mit Kopfweiden. Sie bilden u.a. als „lebendige“ Umzäunung, Weidentunnel, Weidentippis und „Weidenzimmer“ die Basis
des Naturgeländes.
Das Konzept des Außengeländes fördert die Kindern ganzheitlich durch  elementare Natur- und Sinneswahrnehmungen und umfangreiche Bewegungsmöglichkeiten. Durch das Gestalten und die Pflege des Spielplatzes bekommen die Kinder Verantwortungsgefühl für ihre Umgebung und die Natur.

 

Weidenobjekte für Rollenspiele

Weidentippis für Rollenspiele, z.B. „Familie“, „Indianer“, und als Rückzugsmöglichkeit stehen den Kindern zwei  Weidentippis zur Verfügung. Hier können sie ihrer Fantasie freien Lauf lassen, interaktiv handeln oder auch einfach in der Natur relaxen. Weitere separate Spielecken sind  als „Weidenzimmer“ in die Weidenhecke integriert.

 

Ruhezone

Das Rondell der Ruhezone kann neben individuellen Rückzugsmöglichkeiten für Beschäftigungen mit einer Teil- oder der Gesamtgruppe genutzt werden. Auch Veranstaltungen des Familienzentrums, wie das Elterncafé, haben schon in diesem
Rahmen stattgefunden.